Monday, September 30, 2013

Hammer

Build break batter swing shake
Bolster shatter raise high
Mighty hammer mover
Maker common people's
Life changer leveller
Loosing strength freeing lives
High low humble known
Hands holding strong standing

Tuesday, September 17, 2013

Rassismus, Heidentum und heidnischer Frieden

Link zum Artikel
übersetzt von Erin Banks

Während der letzten Wochen gab es eine geradezu virtuelle Explosion bezüglich der Aktivitäten, Diskussionen und Debatten, wenn es um die Frage des Rassismus in den heidnischen Religionen ging. Diese kürzlichen Diskussionen begannan Am 19. August als der Blog „Wer macht die Nazis“ einen Artikel über Stella Natura veröffentlichte, ein Rockfestival, welches von einigen Rassisten und Neonazis besucht sowie veranstaltet wird. Am selben Tag folgte der erste Teil einer vierteiligen Serie vom Circle Ansuz-Kollektiv, daß sich mit den Glaubensvorstellungen, Ideen und Assoziationen Stephen McNallens und der Asatru Folk Assembly befasste. Ein Wild Hunt Community-Update vom20. August berichtete über den Circle Ansuz-Artikel während der „Wer macht die Nazis“-Artikel auf sozialen Mediennetzwerken von einer Anzahl verschiedener heidnischer Blogger zirkulierte.
Vier Tage spatter postete Piparskeggr Skald, ein prominentes AFA-Mitglied, einen Blog mit dem Titel “Eine kurze Anmerkung zu meinen Assoziationen” auf Witches & Pagans, die er mit “Ich bein ein Mann, der freimütig zugibt, daß er sich am wohlsten fühlt mit jenen, die mir am ähnlichsten sind” began. Morpheus Ravenna, ein anderer Blogger auf Witches & Pagans, schob zügig eine exzellente Widerlegung namens “Wessen Ahnen” hinterher. Im Zuge dieser Kontroverse, die sich aufgrund dieser Einträge hochschaukelte, wurde Piparskeggrs Artikel komplett gelöscht, während Morpheus Ravennas Post ihrer Aussage nach aus folgenden Gründen herausgenommen wurde: „Er wurde letztendlich spezifisch von der Herausgeberin der Seite, Anne Newkirk Niven, gelöscht, um den Inhalt zu zensieren, da sie sich meiner Forderung widersetzte, die AFA als rassistische Organisation zu bezeichnen.“ Am darauffolgenden Tag schaltete John Becket sich in die Debatte auf Patheos ein, in dem er sich Ravenna und anderen anti-rassistischen heidnischen Stimmen wie Autor Thorn Coyle in seiner Verurteilung von Rassismus und rassistischen Ideologien im Heidentum, zur Seite stellte. Am Mittwoch, den 11. September, sprang auch Sam Warren hinzu und faßte gründlich die Trugschlüsse und Fälschlichkeiten rassistischer Praktiken auf Pagans & Witches zusammen; gleichzeitig lieferte er die einzige Online-Aufzeichnung von Piparskeggrs Worten. 
 
Der Umgang hiermit, besonders die Entscheidung von Witches & Pagans, Morpheus Ravenna zu zensieren und alle Aufzeichnungen von Piparskeggrs rassistischen Statements zu zerstören, ist leider häufig Usus in diversen heidnischen Communitys. Wie es oft verstärkt in der gemanisch-heidnischen Community vorkommt, wenn die Sprache auf Rassismus, rass(ist)ische Affiliationen oder faschistische Sympathien kommt, ist die Antwort jener, die Autoritätspositionen innehaben, fast immer, „Brecht nicht den heidnischen Frieden!“

Ungeachtet der bösartigen, moralisch widerwärtigen oder offensichtlich falschen Aussagen, die gemacht wurden, ist das wichtigste weiterhin, keine öffentliche Szene zu machen.
Die größere heidnische Community teilt ein ähnliches Unbehagen, das Stillschweigen zu brechen, einfach aus der Angst heraus, daß unser gemeinsames Boot sinkt, wenn wir zu viel öffentliches Ärgernis bereiten. Was diese Art der Erwägungen allerdings vernachlässigt, in Betracht zu ziehen, ist ob es tatsächlich eine gute Idee ist, einen steten und ruhigen Kurs beizubehalten, wenn jemand das Steuer an sich gerissen hat und mit Mann und Maus auf das nächste Cliff zusteuert. 
 
Glücklicherweise ist diese Einstellung nicht mehr gängige Norm, wie ja auch der völlig berechtigte Aufschrei demonstriert. Leider jedoch ist dieser Aufschrei, verglichen mit vorherigen Ereignissen, die Ausnahme der Regel.

Für jeden Heiden der sich zu dieser Problematik zu Wort gemeldet hat, gibt es um so mehr heidnische Anführer, Lehrer und Autoren, die aus der Angst heraus, den heidnischen Frieden zu brechen, Stillschweigen bewahrt haben. Dies trotz der Tatsache, dass jeder in der heidnischen Community, der auch nur etwas informiert ist und auf die aktuelle Mund-zu-Mund-Propaganda achtet, wenigstens auch nur eine haarsträubend rassistische Geschichte über Stephen McNallen und die AFA gehört hat. Ein persönlicher Freund von mir hat die Erfahrung gemacht, von AFA-Offizieren gebeten zu werden, NICHT seinen hispanischen Nachnamen auf der E-Mail-Liste der AFA-Diskussionen zu benutzen, da es Probleme bereiten würde. Ein anderer Heide erinnert an die Gelegenheit, als er und andere von einer AFA-Gruppe recht unverblümt darüber informiert wurden, daß dies AFA ihre Sicherheit beim anstehenden Blot nicht garantieren könne, ausschließlich aufgrund ihrer Hautfarbe. Zudem ist da noch der kürzliche berüchtigte Zwischenfall, bei welchem StephenMcNallen AFA-Mitglieder in Schutz nahm, die aufflogen, als sie eine White Power-Veranstaltung besuchten und der notorische Wotan vs.Tezcatlipoca-Artikel, der auf dem offiziellen Blog der Asatru Folk Assembly gepostet wurde.

Diese Verlautbarungen sind keine Einzelfälle; wenn überhaupt sind sie schockierenderweise gang und gäbe. Es ist nicht so, als ob es ein großes Geheimnis wäre, wie er (Stephen McNallen) wirklich denkt und wofür seine Organisation steht. Das einzige, wozu kürzliche Diskussion und Blog-Einträge beigetragen haben, ist alle Informationen zusammenzutragen; von allen Anschuldigungen und Beispielen von Circle Ansuz waren die einzigen Überraschungen für mich und andere Heiden sein Gemuddel mit den Afrikaner death squads (zu Deutsch: Todesschwadronen) und die Gerüchte über irgendeinen Coup on Forn Sidr Dänemark, die einige meiner skandinavischen Freunde von mir verstörenderweise als wahr bestätigt haben. Traurigerweise sind diese letzten Anklagen, die Circle Ansuz getätigt hat, weitestgehend entfernt davon, eine ungewöhnliche Ausnahme darzustellen, sie sind sogar direkt verknüpft mit vielen anderen Tatsachen, die über McNallen und Konsorten seit Jahren bekannt sind.

Wenn man diese kürzlichen Aktionen bedenkt, ist es meiner Meinung nach gefährlich dumm, sich an einen illusorischen Frieden mit der anderen Seite zu halten, den diese offensichtlich nicht einmal gedenkt selbst zu halten oder gar zu respektieren. Unsere Gemeinschaft wächst und wird zunehmend sichtbarer. Als Beispiel hierzu haben wir eine Umfrage der Indiana University of Pennsylvania, welche Wicca als fünftgrößte und am schnellsten wachsende Religion der Vereinigten Staaten von Amerika klassifiziert. Auch wenn sich die meisten Heiden trotz deren großer Bekanntheit nicht als Wiccan identifizieren, so kann man doch konstatieren, daß Wicca zumindest eine gewisse Größe in der allgemein-heidnischen Gemeinschaft darstellt. Trotz allem scherten die Verantwortlichen dieses Uniprojektes in ihrer Unwissenheit oder ihrer Gleichgültigkeit der verschiedenen heidnischen Pfade gegenüber alle Heiden über einen Kamm, den des Wicca, und das war’s dann.
Auch wenn Wicca allein, welche immerhin die Spitze des Eisbergs der diversen heidnsichen Traditionen darstellt, in Amerika größer als der Buddhismus ist, impliziert es doch, daß die allgemeine heidnische Gemeinschaft noch größer ist.

Das Resultat ist, daß es sehr wahrscheinlich ist, daß das germanische Heidentum innerhalb der nächsten Dekade in den Blick der Öffentlichkeit gerückt werden wird. In der Popkultur sind Wikinger-verwandte Themen, die sich von den Thor-Filmen zu der Serie Vikings auf dem amerikanischen History Channel, bereits dabei, sich mehr in die Öffentlichkeit zu drängen. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt die Aufmerksamkeit dem üblichen Wikingerkram, aber es ist nur eine Frage der Zeit bevor andere ernsthafte Fragen stellen bezüglich unserer Wertvorstellungen, Praktiken und dem Aufbau unserer Gemeinschaft. In dem Moment, in dem diese Menschen dann sehen, daß unsere Gemeinschaft nicht nur viele, laute rassistische Tendenzen hat, aber obendrauf auch noch der Rest der Gemeinschaft diese wie einen zwei Tonnen schweren unsichtbaren Gorilla behandelt, ist es unwahrscheinlich, daß das Gros der Gesellschaft irgendeinen Unterschied zwischen diesen Rassisten und allen anderen machen wird. Wenn Du dies schwerlich glauben kannst, spring nur einmal rüber zu irgendeiner heidnischen Gruppe oder einem Forum und frage, ob die Leute da denken, daß germanische Heiden alle Rassisten sind; Dir wird die Kinnlade herunterfallen, wenn die daraufhin folgende Flut an Kommentaren erst einmal abgeebbt ist, und diese kommen immerhin von einer Gemeinschaft, welche uns besser kennt als das Gros der Gesellschaft im allgemeinen.

Bezüglich dieser Problematik schreien die Rassisten und ihre Apologeten, Verteidiger und Wegbereiter, „Du bist ein Scheinheiliger! Wie kannst Du auf der einen Seite nach Toleranz verlangen, während Du völkische Praktiken auf dere anderen Seite doch anklagst! Du bist der wahre Rassist hier, nicht wir!“

Natürlich verfehlen diese Aufschreie und Proteste ihr Ziel komplett. Indem sie dieses Argument anführen, implizieren sie, daß all jene, die eine tolerante Position einnehmen, jegliche Auffassungen akzeptieren MÜSSEN, ungeachtet der Taten, Konsequenzen und Implikationen dieser anderen Positionen. Durch das Argumentieren, jene wären die wahren Fanatiker, die Rassismus und rassistischen Praktiken entgegenstehen, verdrehen sie die Bedeutung zweier bedeutender Worte in etwas völlig anderes von dem, was sie meinen.
Als Ausgangspunkt führe ich hier die Definition der Toleranz laut dictionary.com an:

Subjekt
1. Eine faire, objektive und freigiebige Einstellung denen gegenüber, deren Meinungen, Praktiken, Rasse, Religion, Nationalität, etc. sich von der eigenen unterscheiden; Unabhängigkeit von Fanatismus.
2. Eine faire, objektive und freigiebige Einstellung gegenüber Meinungen und Praktiken die sich von der eigenen unterscheiden.
3. Ein Interesse und Anliegen an Ideen, Meinungen, Praktiken, etc., welche sich von den eigenen unterscheiden; eine liberale, undogmatische Sichtweise.
Und hier ist die Definition von Bigotterie:
Subjekt, Plural Bigotterien.
1. Sture und völlige Intoleranz gegenüber jeglichen Glaubensbekenntnissen, Glaubensvorstellungen oder Meinungen, die sich von den eigenen unterscheidet.
2. Die Taten, Glaubensvorstellungen, Vororurteile eines Fanatikers.

Diese simple und sehr einfach zu verifizierende Konsultation des Wörterbuchs macht deutlich, daß zu behaupten, ein Individuum, das nicht von der entsprechenden Blutlinie stamme, auch nicht das germanische Heidentum praktizieren darf, und dies basierend auf keinerlei offiziellem Standard oder uniformierter Praxis, paßt einfach nur unter die Beschreibung Bigotterie. Weiterhin steht nichts in der Definition von Toleranz, was die Vermutung zuläßt, daß der Tolerante diejenigen tolerieren muß, die aktiv daran arbeiten, ihre Vorurteile anderen aufzuzwingen.

Hierzu werden Fanatiker die Behauptung aufstellen und Argumente anführen, daß ethnozentrische Bestimmungen für Spiritualität nicht rassistisch seien, da es zahlreiche andere Kulturen gibt, die dies ebenso tun. Sie führen oftmals sofort das Judentum oder native amerikanische (indianisch-amerikanische) Praktiken als zwei der bekanntesten Beispiele an. Auf dieser Grundlage behaupten sie folglich, daß jene, die gegen Rassismus sind, scheinheilig seien und argumentieren, daß tolerante Menschen Weiße dafür anprangern, was allgemein akzeptiert wird, sofern es nur von Nicht-Weißen verübt wird, und letzteres legitimiere folglich ihre Taten.

Dies stellt erneut eine grobe Verzerrung der Fakten dar. Wie ichvorhergehend dargelegt habe, können die Behauptungen bezüglich des Judentums und der Praxis indigener Amerikaner nicht standhalten. Im Falle der amerikanischen Ureinwohner war die Bedeutung des Blutes keine natürliche Entwicklung der vielfältigen Kulturen, die unter dem Oberbegriff Indianer zusammengefaßt werden, sondern wurde ihnen vom Amt für Indianische Angelegenheiten aufgezwungen, als Mittel, die letzten Überbleibsel des Widerstandes zu brechen, der sie letztlich beinahe völlig ausrottete und in Reservationen isolierte. Ähnlicherwise akzeptiert das Judentum Konveriten, selbst in den orthodoxesten seiner Denominationen.

Während es technisch gesehen der Wahrheit entspricht, daß eine ausformulierte Praxis basierend auf spezifischer Abstammung existiert, übersehen die Rassisten jedoch völlig, daß diese Abstammung nicht auf der ethnischen Herkunft basiert. Im Gegensatz zur Asatru Folk Assembly and anderen bekannten völkischen Befürwortern, die kein standardmäßges, konsistentes Maß, oder andere Form eines allgemeingültigen Ansatzes dazu haben, zu bestimmen, wie hoch der Anteil germanischer Herkunft sein muß, um ein Teil der Gemeinschaft sein zu dürfen, haben die amerikanischen Ureinwohner und das Judentum genaue Regeln hierfür. Im Judentum wird jemand als Teil der Gemeinschaft angesehen und ohne Frage in den Glauben aufgenommen, sofern er oder sie zumindest einen jüdischen Elternteil hat. Es spielt keine Rolle, wo dieser Elternteil her ist, welche Hautfarbe er hat, oder welcher jüdischen Tradition er entstammt, sofern ein Elternteil jüdisch ist, hat dessen Kind das Recht darauf, einen Anspruch darauf, einen Platz in der Gemeinschaft zu erhalten. In den indigenen amerikanischen Praktiken variieren die Regeln hierzu von Stamm zu Stamm, was sie jedoch alle gemeinsam haben, ist ein spezifischer, quantifizierbarer Anspruch, so z.B. daß der Erweis erbracht werden muß, einer bestimmten (indianischen) Gruppe zu entstammen. Sogar im Falle schottischer Clans, ein Beispiel meiner Herkunft, sind die einzigen Bedingungen für eine Mitgliedschaft eines Clans, daß man seine schottische Herkunft beweist und einen Nachnamen hat, der Teil eines anerkannten Clans ist.
Auf einer tieferen Ebene ist das Problem des Rassismus und der Rassentrennung in unserer Gemeinschaft nicht nur ein Problem des Mangels an Rechtfertigungen/Begründungen dem Anwärter und seiner Ansprüche gegenüber oder die Schande, mit der das Kollektiv der Gesellschaft das gemanische und allgemeine (nicht-germanische) Heidentum überhäufen wird, wenn diese erst anfangen wird, uns ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Rassismus, Vorurteile und Bigotterie sind im Grunde allem voran nicht zu vereinbaren mit dem Kern germanisch-heidnischer ethischer Praxis. Als germanische Heiden werden wir von der Edda dazu angehalten mutig jeglichen Hindernissen, Streitigkeiten und Herausforderungen unserer Gemeinschaften entgegenzustehen, nach Wissen und Erfahrung zu streben, so daß wir als Individuen wachsen mögen und im Zuge dessen als Gemeinschaft, und jeden Moment zu leben in dem Wissen, daß unsere Ehre die Summe unserer Rede und Taten sind.

Diejenigen, die sich in oberflächlichen, künstlichen Vorurteilen suhlen, tun dies entgegen dieser genannten Werte. Indem sie andere aufgrund oberflächlicher Andersartigkeiten fürchten, entsagen sie ihrer Ehre und leben ihr Leben als bösartiger Feigling, der vor seinen Mitmenschen ängstlich zittert. Indem sie sich von großen Teilen der Welt abschotten, lähmen sie ihren Geist und geben Ignoranz, Kurzsichtigkeit und Dogma freie Bahn. Am meisten aber bringen ihre Rede und Taten, mit welchen sie ihren Haß porpagieren, nicht nur Schande über ihre eigene Ehre, sondern indem sie sich germanische Heiden nennen bringt dies ungewollte Schande über unsere gesamte Gemeinschaft.

Es ist lang an der Zeit für die germanisch-heidnische Gemeinschaft diesen ehrlosen Feiglingen entgegenzustehen. Sie haben deutlich gemacht, daß sie es als heilige Mission betrachten, so viele von uns wie möglich in ihre Fänge zu bringen. Die o.g. Situation in Dänemark hat gezeigt, daß ungeachtet ihrer und der Beteuerung ihrer Apologeten, den heidnischen Frieden (“frith” aus dem Altnordischen: fridhur) wahren zu wollen, sie niemals die Grenzen respektieren werden, die von anderen gezogen wurden. Viele bangen, was eine reinherzigen Bemühung, die Ehre unserer Gemeinschaft wiederherzustellen, hervorbringen mag und sehen den Preis als zu hoch an.

Doch trotz dieser verständlichen Vorbehalte haben die Ereignisse deutlich gezeigt, daß der Preis des Nichtstuns viel schwerwiegender ist als der Preis zumindest irgendetwas (dagegen) zu tun. Es ist an der Zeit, das Beispiel unserer überlieferten Weisheit, all unserer Ahnen und der Heiligen Mächte zu achten und die notwendigen Schritte zu unternehmen. Wie es so eloquent in den Sprüchen des Höchsten geschrieben steht:
Der ängstliche Mann
meint ewig zu leben,
meidet er den Kampf;
einmal aber
bricht das Alter den Frieden,
wenn auch der Ger sein Leben verschont hat.
Havamal 54 Die Edda - Vollständige Ausgabe in der Übertragung von Felix Genzmer, Diederichs-Verlag, 2003.

Racism, Heathenry, and Frith

Available in German, translation by Erin Banks

Over the last few weeks there has been a virtual explosion of activity, discussion, and debate on the question of racism in Paganism.  These recent discussions kicked off on August 19th when the blog Who Makes the Nazis published a piece on Stella Natura, a rock festival attended and endorsed by a number of racist and neo-Nazi acts, which was followed on the same day by the first of a four part series by the Circle Ansuz collective on the beliefs, ideas, and associations of Stephen McNallen and the Asatru Folk Assembly.  A Wild Hunt Community Notes update on August 20th reported on the Circle Ansuz piece while the Who Makes the Nazis article was circulated on social media by a number of different Pagan bloggers.

Four days later Piparskeggr Skald, a prominent AFA member, posted a blog entry titled, "A short note on my associations" at Witches & Pagans which began with, "I am a man who freely admits that I am most comfortable with folks who resemble me most strongly".  Morpheus Ravenna, another blogger on Witches & Pagans, swiftly responded with the excellent rebuttal Whose Ancestors.  Due the controversy which erupted over these entries the Piparskeggr piece was deleted in its entirety while Morpheus Ravenna's post was removed because according to her, "It was subsequently deleted by the site’s editor, Anne Newkirk Niven, specifically in order to censor its content, because she objected to my calling the AFA a racist organization."  The very next day John Beckett added his voice to the debate on Patheos joining Ravenna and other anti-racist Pagan voices like author Thorn Coyle in their condemnation of racist and racialist ideology in Paganism.  On Wednesday, September 11th Sam Warren joined in, neatly summarizing the fallacies and falsehoods of racialist practice at Witches & Pagans while providing the only online record of Piparskeggr's words.

The handling of this, in particular Witches & Pagans' decision to censor Morpheus Ravenna and destroy all record of Pipparskegr's racist statements, is unfortunately in many ways par for the course in the Pagan and Heathen communities.  As is often the case in the Heathen community whenever the issues of racism, racialist affiliations, or fascist sympathies come up the first response from those in positions of authority is nearly always, "Don't break the frith!"  Regardless of whatever vile, morally repugnant, or outright false claims are being made what is most important is not causing a scene.  The wider Pagan community shares a similar discomfort with rocking the boat for fear that if we cause too much trouble then we'll capsize our collective ship.  What this line of reasoning fails to consider is if keeping an even keel is a good idea when someone's hijacked the helm and is setting course for the nearest cliff.

Thankfully this attitude is no longer the norm as the fully justified outcry has demonstrated.  Unfortunately the recent outcry is, compared to previous incidents, the exception to the rule.  For every Pagan who has spoken out on this issue there are many more Heathen leaders, teachers, and authors who have remained silent for fear of breaking frith.  This in spite of the fact that everyone in the Heathen community who knows anything and pays attention to word of mouth has heard at least one hair-raisingly racist story about Stephen McNallen and the AFA.  A personal friend of mine has their experience of being asked by AFA officers NOT to use their Hispanic last name in their email handle on AFA discussion lists because it would cause problems.  Another Heathen relates of the time they were informed by an AFA group, in no uncertain terms, they could not guarantee their safety if they chose to attend an AFA blot solely because of the color of their skin.  There is also the infamous recent incident where Stephen McNallen completely covered for AFA members who were busted attending a white supremacist conference and the notorious Wotan vs. Tezcatlipoca article posted on the Asatru Folk Assembly's official blog.

These stories are not unique; if anything they're distressingly common.  It's not as if there is any great mystery on the subject as to how he feels or what his organization stands for. The only thing recent discussion and blog posts have done is put it all together; of the allegations and examples given by Circle Ansuz the only ones which were surprises to me and other Heathens were his palling around with Afrikaner death squads and the rumors of some kind of coup in Forn Sidr Denmark which some friends of mine in Scandinavia have confirmed as disturbingly true.  Sadly these latest charges Circle Ansuz has put forward, far from being an unusual exception, are directly in line with many of the other ugly facts which have been swarming around McNallen and his cohorts for years. 

Considering these recent actions I feel binding ourselves to some illusory peace which the other side clearly has no intention of respecting is foolish in the extreme.  Our community is growing and becoming increasingly visible.  As one example of this we have a recent survey by Indiana University of Pennsylvania which pegs Wicca as the fifth largest and fastest growing religion in the United States.  Now, granted, most Pagans do not identify as Wiccans and in spite of their high visibility it would be safe to say Wicca is at best a very large plurality in the Pagan community.  That said it is likely the minds behind this project, not knowing or being too concerned about the distinctions between Pagan practices, lumped a lot of Pagans under the Wicca umbrella and called it a day.  Even if they didn't the fact that Wicca alone, which is only the tip of the Pagan and Heathen iceberg, is bigger than Buddhism in America implies the whole Pagan community is even larger.

The result is that it is very likely Heathenry will be coming under the scrutiny of mainstream society within the next decade.  In popular culture things Viking-related, ranging from the recent Thor movies to the History Channel's series on the Vikings, are already making themselves more visible to the public.  For now most of the attention is on the usual stuff but it is only a matter of time before they start asking serious, probing questions about our ideas, practices, and the makeup of our community.  The moment they see our community not only has a large, vocal racist tendency but on top of that the rest of the community treating it like an invisible two ton gorilla it is highly unlikely broader society is going to draw any distinctions between the racialists and everyone else.  If you don't believe me just hop on over to any Pagan group out there and ask if people think Heathens are all racists; you'll be picking your jaw up off the floor after the first flood of comments subsides and that's coming from a community that knows us better than society at large does.

To this issue the racialists and their apologists, defenders, and enablers inevitably cry, "You're a hypocrite!  How can you call for tolerance on one hand while denouncing Folkish practice on the other!  You're the real racist here, not us!"

Of course these screams and protests miss the point completely.  In making this argument they imply those who take a tolerant position MUST accept all viewpoints regardless of the actions, consequences, and implications of those positions.  By arguing those opposed to racist and racialist practice are the real bigots they are twisting the meaning of two important words into something completely different from what they mean.

As a point of fact here is the definition of tolerance as per dictionary.com:

noun
1. a fair, objective, and permissive attitude toward those whose opinions, practices, race, religion, nationality, etc., differ from one's own; freedom from bigotry.
2. a fair, objective, and permissive attitude toward opinions and practices that differ from one's own.
3. interest in and concern for ideas, opinions, practices, etc., foreign to one's own; a liberal, undogmatic viewpoint.

And here is the definition of bigotry:

noun, plural big·ot·ries.
1. stubborn and complete intolerance of any creed, belief, or opinion that differs from one's own.
2. the actions, beliefs, prejudices, etc., of a bigot.

Having consulted this very simple, easy to verify fact it is clear claiming that any individual who does not meet the appropriate blood descent criteria may not practice Heathenry, based on no actual set standard or uniform practice, fits squarely under the heading of bigotry.  Furthermore there is nothing in the definition of tolerance which suggests the tolerant must tolerate those who actively work to force their prejudices on others. 

Here they will try to make claims and arguments that racist, ethnocentric determinations for spirituality are not racist because there's plenty of other cultures that do it.  They are often quick to cite Judaism and Native American practice as two prominent examples.  From here they claim those opposed to racism are being hypocritical, arguing the tolerant are denouncing white people for doing what is endorsed when it's done by non-white people so therefore it makes their actions ok.

This is, yet again, a gross distortion of the facts.  As I've discussed previously citing Judaism and Native American practice as justification does not hold water.  In the case of Native Americans the blood quotient system was not an organic development of the myriad of cultures which fall under that broad umbrella but was imposed by the Bureau of Indian Affairs as one tool of many used to break the last vestiges of resistance following their near-extermination and confinement to reservations.  Judaism, similarly, accepts converts in even the most Orthodox of branches.

While it is technically true there is a definite practice based on specific descent what the racialists completely miss is this descent is not based on ethnicity.  Unlike the Asatru Folk Assembly and other prominent Folkish advocates who have no set standard, consistent measurement, or other uniform approach for determining the "correct" amount of Germanic descent to participate Native American tribes and the Judaic practice have very specific rules for this.  In Judaism one is considered part of the community and is accepted into the faith without question if at least one of their parents is also Jewish.  It doesn't matter where the parent is from, what color their skin is, or which Jewish tradition they come from if one parent is Jewish then their child has the right to make the same claim.  In Native American practice the specifics vary wildly from tribe to tribe but what they all have in common is a specific, quantifiable claim such as requiring proving descent from a specific group of people or verifying a specific level of verified descent from the tribe in question.  Even in the case of the Scottish clans, an example from my heritage, the only requirements for being a member of a clan is proving descent from Scotland and having a surname which is part of a recognized clan.

On a deeper level the problem of racialism and racism in our community isn't just an issue of the lack of justification for the proponents' claims or the shame society as a whole will heap on Heathenry and Paganism when they really start paying attention.  Racism, prejudice, and bigotry in many ways are head-first at odds with the core of Heathen ethical practice.  As Heathens we are encouraged by the Eddas to boldly face obstacles, struggle, and challenges to our communities, seek out knowledge and experiences so we may grow as individuals and as a community, and live every moment knowing our honor is the sum of our speech and actions.

Those who wallow in shallow, artificial prejudices do so in defiance of these virtues.  By fearing others based on superficial differences they forsake their courage living the life of the craven coward quivering in fear of their fellow human beings.  In shutting themselves off from vast swaths of the world they atrophy their minds letting ignorance, myopia, and dogma reign.  Above all else their speech and actions seeking to propagate their brand of hatred not only shames their own honor, by calling themselves Heathens it brings unwarranted shame on the whole of the Folk.

It is long past time for the Heathen community to stand up to these honorless cowards.  They have made it plain they see it as a holy mission to drag as many as they can into their fold.  The co-optation and purge in Denmark shows no matter what noises they and their apologists make for frith and community they will not respect the boundaries set by others.  This will not be easy, quick, or painless by any stretch of the imagination.  Many fear what may come of a genuine struggle to redeem the honor of our Folk, seeing the price as too high.

Yet in spite of these understandable reservations events have made it clear the price of doing nothing is far steeper than the price of doing something.  It is time we heed the example of the wisdom of the lore, all of our ancestors, and of the Holy Powers and take necessary action.  As is eloquently stated in the Sayings of the High One:

The sluggard believes he shall live forever,
If the fight he faces not;
But age shall not grant him the gift of peace,
Though spears may spare his life.

Havamal 16

Friday, September 6, 2013

Plus ca change, plus c'est la meme chose

The pattern is almost identical: the drumbeat for war heralded by the denunciation of yet another mini-Hitler in the making with serious sober-sounding pronouncements issued by serious sober-looking people.  It's Iraq all over again just change the names, remove the oil, add in a hulking Russian bear, and you're set!  Every one of these serious sober people is, quite conspicuously, silent on how America's last death and destruction-filled misadventure through the Middle East went implying by their lack of response that such comparisons would be preposterous!  Of course the Powers that Be who swore up and down on a stack of holy books that Iraq would have nuclear weapons in six months which turned out to be a weightless mirage couldn't be wrong twice, could they?

The fact is the situation on the ground is Syria is anything but clear-cut.  On one side of many you have Basher Assad, a Ba'ath Party strongman whose been ruthlessly butchering the Syrian people who rose up in revolt in 2011.  On another, and not THE other as the media tries to claim, are the Free Syrian Army, a group of alleged moderates whose alleged popular mandate and alleged secularism makes them the allegedly legitimate party that would be totally cool if they came into power, honest!  That is until you look a little closer and notice their hands aren't entirely clean either.  And finally, at least as far as the groups deemed important enough to be mentioned goes anyway, you have the Jihadi faction with al-Nusra as the most prominent example.  There's also probably at least half a dozen other smaller groups who enjoy support from one foreign power or the other, angry or opportunistic Syrians using the opportunity to settle some scores, tribal factions, local defense groups trying to keep everyone else from killing their family and neighbors, and let's not forget the ordinary people whose most likely aspiration at this point is to be somewhere that is not exploding.

Now why exactly is there a sudden rush to intervene now, when things are at probably their worst, rather than earlier around the same time the US toppled the Libyan government?  The reason that's been given is an alleged use of chemical weapons by the Assad government against Syrian civilians.  Already we have the United States and France lining up arguing emphatically and unequivocally they have PROOF Assad used chemical weapons against his own people.

Hopefully that proof didn't come from the same people who said they could prove Saddam Hussein had weapons of mass destruction, especially considering the UN investigators are saying it's going to be weeks before they have a conclusive answer.  Regardless the United States, even moreso than Iraq, would be going at it with very few allies to speak.  In spite of the public talk of dangerous dictators on a rampage international support is not forthcoming.  Even nearby Arab leaders, some of whom have condemned Assad's actions, are calling for a UN mandate for any intervention.  Even the American public is opposed with only 19% supporting intervention and a whopping 56% opposed to intervention in Syria.  And yet in spite of this Obama is going full-bore for military intervention.  Yesterday a Senate panel voted to approve intervention in Syria paving the way for the full Senate to vote on the matter.

In the voices calling for intervention many are making a lot of hay of needing to support the FSA, nevermind that the FSA is probably not what they say or think it is.  They raise the ugly specter of the Jihadi faction taking over and the dangers it would pose to global stability.  Yet nowhere do they address a much more pertinent question: why is the Jihadi faction the one taking charge?  Oh wait it's because they're the most battle-hardened, experienced fighters the rebels have.  And why is that?  Because many of them got the best military training in the world fighting the US military in Iraq and Afghanistan!

Considering America's recent track record with interventions, from the over 100,000 civilians killed in Iraq and millions driven from their homes to the chaos and violence which has engulfed Libya since American intervention, maybe we should consider another approach.  The Syrian people haven't asked for the United States to come in and bail them out.  Given the recent track record of saving the village by blasting it to pieces it's understandable why.  The American people don't want their soldiers going into harm's way to bail out a loose alliance whose behavior is nearly as reprehensible as their enemies. 

But most important question is what gives the United States government the right to intervene?  How is it, other than overwhelming military might, that it is America's responsibility to police the world?  Considering how incredibly sloppy the Pentagon's track record has been in these so-called "police actions" one would think based solely on performance alone the badge should have been revoked a long time ago.  It's not as if our human rights record is so stellar, considering half the world's prisoners are Americans or the unprecedented pervasiveness of PRISM, that we can claim a special right to use force against others.

Ultimately the United States has no special right, duty, or justification to intervene in Syria beyond those of cold-blooded, cold-hearted imperial politics.  These wars of empire and influence have consumed some of the best our society can offer, wasted valuable resources and opportunities, and are only adding to the problem.  What the people of the United States do have a right, and duty, to do is act.  We must not stand by while bought and paid for politicians with bloody minds and bloodless hearts render more destruction.  This must happen in spite of the fact that it is doubtful the powers that be will heed us or pay any mind to the will of the masses. 

That is not the point.

The point is to remind the high and mighty, the meek and mild, and all in between that power comes from the people and the people together are a power that cannot be denied.